Angebotene Leistungen

Diese Manahmen am Huf sind immer mit folgenden weiteren Leistungen verbunden

Sonderleistungen

Mein Betrieb in Fargau

Ich betreibe etwa 60 % Hufpflege und 40 % Hufschutz. Grundstzlich wird also das barhuf-gehende Pferd angestrebt, wenn die entsprechenden Voraussetzungen dafr gegeben sind, wie Rasse und davon abhngende Hufform und Gewicht des Pferdes, Huf- und Hornqualitt, Haltung, Bodenbeschaffenheit, Art der Nutzung, Regelmigkeit oder grere Abweichungen in Gliedmaenstellung, Zehenstellung und Hufstellung.
Sind hier die Voraussetzungen insgesamt gnstig, sollte nur Hufpflege ("Ausschneiden") erfolgen.
Zur Klrung dieser Voraussetzungen mu eine individuelle Beratung im Vordergrund stehen, die zusammen mit dem Pferdehalter resp. Reiter zu einer persnlich geeigneten Lsung fhren soll: So kann man einem engagierten Freizeitreiter in der Sommerzeit bei Mehrbelastung der Hufe einen temporren Hufschutz (Schuhe) empfehlen, wenn der Huf regelmig gebaut und im Grunde stabil genug ist.
Bei entsprechenden harten Untergrnden und beruflicher Nutzung des Pferdes ist evtl. ein dauerhafter Hufschutz mit Abriebschutz angezeigt. Stodmpfung wre zu erwgen, wenn bspw. bei Kaltbltern, die sommers Touristen ber Asphaltstraen ziehen mssen, einer Schdigung der Gelenke vorgebeugt werden soll.

Ein Dauerbrenner bei allen Hufschutzarten ist fr mich der sog. "Schonbeschlag", also die Grundidee, den Hufschutz so zu gestalten, da er im biomechanischen Sinne mglichst "schonend" abluft. Da fast jedes Pferd mehr oder weniger Unregelmigkeiten im Bau der Gliedmaen, Zehe und Hufe aufweist, bedeutet dies in der Regel eine geringradige Korrektur in der Hufzubereitung ebenso wie im Beschlag. Dies betrifft vor allem einen individuell festgelegten Ausschneide- oder Beschlagsintervall, das korrektive Ausschneiden und beim Beschlag die angemessene Zehenrichtung sowie Untersttzungsflchen.

Bei lteren Pferden oder kranken Tieren erfolgt der bergang zum orthopdischen bzw. therapeutischen Hufschutz, hier immer in Abstimmung mit dem Tierarzt. Stodmpfung und speziellere Eisen rcken hierbei in den Vordergrund. Auf diesem Gebiet ist mir vor allem eine Beratung wichtig, die prophylaktisch Schden vermeidet. Dies gilt insbesondere fr die "Rehe", die als Problem der Haltung und Ernhrung gesehen wird und nicht als Problem eines noch so guten Rehebeschlages. Ist das Pferd erst einmal geschdigt, ist der Schaden im Huf i.d.R. nicht mehr reversibel (es sei denn, die Hufbeinsenkung ist kleiner als 7 Grad). Alle nachfolgende Aktivitten sind teuer und nur mehr Reparatur.
Im Bereich der therapeutischen Manahmen rckt die Zusammenarbeit mit dem Tierarzt in den Vordergrund; mit ihm zusammen sollten die (beiderseitigen) Befunde diskutiert werden. Die Diagnosen erstellt allein der Tierarzt - diese sollten aber auch eingefordert werden. Im Bereich chronischer Schdigungen hat sich erfahrungsgem gezeigt, da alternative Medizin hilfreich sein kann.

Ich lege Wert auf einen gewaltfreien Umgang mit dem Pferd. Dies betrifft insbesondere junge, unerfahrene Tiere, die durch falsches Verhalten fr ihr ganzes Leben schlecht auf Schmiede / Mnner zu sprechen sein knnen. Wissen um das Wesen des Tieres und echte Zuneigung fr Tiere sind dazu unabdingbare Voraussetzung. Der Hufschmied/in ist eine der Personen, die am frhesten und dazu noch in regelmigen Abstnden dauerhaft am Pferd arbeiten. Um so wichtiger ist die Fhigkeit, dem Pferde die Zumutungen des Ausschneidens/Beschlagens auf tiergerechte Art beizubringen. Fr einzelne Lernschritte habe ich ganz praktisch orientierte Lernhilfen entwickelt, die sich insbesondere mit der Gewhnung (Desensiblisierung) beim Aufhalten und beim Beschlagen selbst befassen. Nheres hierzu finden Sie bspw. in den Beitrgen "Gewaltfreier Hufbeschlag, I. - III.", sowie "Stressfrei mit Pferden umgehen" (vgl. auch Literatur / Download).

Wer sind meine Kunden? Selbstverstndlich Pferde! "Pferde" sind bei mir alle Rassen und Gren, vom Kaltblter bis zum Shetland-Pony. Von der Nutzung her betrachtet befinden sich in meiner Kundschaft vor allem Freizeitreiter, dann Arbeitspferde, Dressurpferde, Vielseitigkeitspferde, alle Ponyarten, Fahrpferde, weniger Rennpferde und speziellere Gangpferde der amerikanischen Art (Tennessee-Walker o..), Islnder dagegen schon. Des weiteren andere Equiden, wie Esel aller Art, auch Maultiere. Insbesondere liegen Erfahrungen vor mit Zwergeseln, Poitou-Eseln, Onagern und Zebras. Auch Probleme bei Klauen-Tieren sind mir bekannt. Ich habe Erfahrungen mit Rindern, Schafen, Ziegen, Okapi und Giraffe.